Donnerstag, 23. Juli 2026
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Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.763 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Nachmittag seine Verluste aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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DIW warnt vor Ende der "Brandmauer" zur AfD
Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat den Vorstoß des sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) für einen anderen Umgang mit der AfD scharf kritisiert. Ein Einreißen der Brandmauer gegenüber der AfD helfe niemandem außer der AfD selbst, sagte Fratzscher dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Es verschaffe ihr in den Augen mancher zusätzliche Legitimität. Kretschmer hatte angesichts der politischen Mehrheitsverhältnisse im Osten Deutschlands für Gespräche mit allen Parteien geworben. Wer noch über Brandmauern rede, habe die Zeichen der Zeit nicht erkannt, sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende dem "Handelsblatt". Man müsse mit jedem reden, der reden wolle. Nach Einschätzung Fratzschers deuten zahlreiche wissenschaftliche Studien darauf hin, dass die Politik der AfD wirtschaftlich und sozial für Deutschland "höchst destruktiv" sei und "großen Schaden" anrichten würde. Es sei daher schwer zu erkennen, welchen Nutzen Gespräche demokratischer Parteien mit der AfD haben sollen, sagte der Ökonom. Eine funktionierende Demokratie erfordere Ehrlichkeit gegenüber den Bürgern. "Wir erleben ein zunehmend starkes AfD-Paradox", so Fratzscher. Wähler der AfD sowie Regionen mit einem hohen AfD-Anteil würden unter einer AfD-Politik deutlich stärker leiden als andere. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 23.07.2026 - 15:41 Uhr
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