Donnerstag, 23. Juli 2026
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Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.763 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Nachmittag seine Verluste aus. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Krim-Beauftragte der Ukraine will "niemals" auf Krim verzichten
Olha Kuryshko, Krim-Beauftragte des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, hat Forderungen nach einem Verzicht auf die von Russland besetzte Halbinsel zurückgewiesen. "Alle Vereinbarungen über ein Ende des Krieges müssen beinhalten, dass die Krim zur Ukraine gehört", sagte Kuryshko dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Freitagausgabe) in Kiew. "Wir werden in unserem Kampf für die Befreiung der Krim niemals aufgeben." Sie wünsche sich "mehr Verständnis und Unterstützung unserer westlichen Verbündeten", sagte Kuryshko. Diese hätten zwar nie öffentlich gefordert, dass die Ukraine auf die Krim verzichten solle. "Hinter verschlossenen Türen" sei dies jedoch durchaus zur Sprache gekommen. "Dabei sollten sie verstehen: Das sind unsere Menschen, das ist unser Territorium." Zugleich räumte Kuryshko ein, dass eine Rückkehr der Krim unter ukrainische Kontrolle trotz schwerer Luftschläge gegen russische Versorgungsrouten nicht unmittelbar bevorstehe. "Bis zu einer Befreiung der Krim haben wir noch einen weiten Weg zurückzulegen", sagte sie. Die Ukraine müsse sich aber schon jetzt auf die Reintegration der Halbinsel vorbereiten. Die Bevölkerung sei seit mehr als zwölf Jahren russischer Propaganda ausgesetzt worden. Zudem habe Russland ukrainische Einwohner zur Annahme der russischen Staatsbürgerschaft gezwungen und fast eine Million Russen auf der Krim angesiedelt. Nach einer Rückkehr der Halbinsel unter ukrainische Kontrolle solle zunächst eine Militärverwaltung die staatlichen Strukturen und die Wirtschaft wieder aufbauen, sagte Kuryshko. In dieser Verwaltung sollten auch die indigenen Völker der Krim - Krimtataren, Karäer und Krimtschaken - vertreten sein. Erst danach seien freie Wahlen geplant. Einen Zeitrahmen dafür gebe es noch nicht. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 23.07.2026 - 18:13 Uhr
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