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Mutmaßlicher CSD-Todesfahrer soll IS-Anhänger sein


Auto fährt bei CSD in Menschenmenge am 26.07.2026 / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Nach der Todesfahrt beim Berliner CSD gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat" sein soll. Das berichten am Sonntag mehrere Medien unter Berufung auf Behördenangaben.

Ob der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernimmt, ist unterdessen noch unklar. Er soll sich aber bereits mit den örtlichen Behörden in Verbindung gesetzt haben. Nach dem mutmaßlichen Täter wird mittlerweile europaweit nach dem mutmaßlichen Täter. Das BKA soll die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe ersucht haben, berichtet "Focus Online".

Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten. Dabei fuhr er schließlich gegen einen Baum und flüchtete. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar. Die Behörden sprechen mittlerweile davon, dass "eine oder mehrere Personen" sich aus dem Fahrzeug entfernt haben sollen. Des Weiteren sollen mehrere Personen "durch Stichwerkzeuge verletzt" worden sein.

Die Veranstaltung war nach der Tat abgebrochen worden, über eine Stunde lang war aber öffentlich kaum bekannt, was passiert war - offensichtlich sollte damit Panik vermieden werden. Vorübergehend setzte die Polizei bei der Suche auch einen Hubschrauber über dem Tiergarten ein, dabei soll dem Vernehmen nach auch eine Wärmebildkamera zum Einsatz gekommen sein. Nach letzten Angaben waren bei der Tat am Samstagabend eine Frau getötet und 16 weitere verletzt worden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 26.07.2026 - 10:11 Uhr

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