Montag, 27. Juli 2026
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Ermittlungen nach CSD-Anschlag gehen weiter
Nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) laufen die Ermittlungen auch nach dem Tod des Tatverdächtigen weiter. Die Bundesanwaltschaft hat mittlerweile die Verantwortung für die Untersuchungen übernommen, mit schnellen Ergebnissen ist allerdings nicht zu rechnen. Unklar ist unter anderem noch, ob eine zweite Person mit im Tatfahrzeug saß. Zugleich hat auch die politische Aufarbeitung bereits begonnen. Der Tatverdächtige war als islamistischer Gefährder bekannt und auch bereits verurteilt worden. Da er dennoch auf freiem Fuß war, stehen die Behörden in der Kritik. Aus der Politik werden zudem Rufe nach einem schärferen Strafrecht laut. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) äußerte derweil Unverständnis über das Strafmaß bei der früheren Verurteilung des Täters. "Dass man in diesem Maße der Gefährdung, die hier auch vorlag, zu einer Bewährungsstrafe kommt, ist sicherlich nicht nachvollziehbar", sagte er dem Sender RTL. Bei der Tat soll Abdul B. am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-Teilnehmer gerade feierten. Im Anschluss ging er offenbar mit einer Machete auf Passanten los. Insgesamt wurden bei dem Anschlag 29 Menschen verletzt, eine Frau wurde getötet. Der Attentäter wurde am Sonntagabend in einer Kleingartenanlage in Spandau lokalisiert und bei einem Polizeieinsatz erschossen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 27.07.2026 - 09:08 Uhr
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