Montag, 27. Juli 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenstart hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 25.361 Punkten und damit 1,0 Prozent höher als am Freitagnachmittag. Das Handelsvolumen war dabei allerdings stark ausgedünnt. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Dax legt deutlich zu - Investoren schauen auf Energiepreise
Zum Wochenstart hat der Dax kräftig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss stand der Index bei 25.361 Punkten und damit 1,0 Prozent höher als am Freitagnachmittag. Das Handelsvolumen war dabei allerdings stark ausgedünnt. "Die Energiepreise bleiben die bestimmenden Einflussfaktoren und umklammern das Thema von zwei Seiten", sagte Andreas Lipkow von CMC Markets am Nachmittag. Zum einen als direkter Effekt durch die Inflationsentwicklungen und die Auswirkungen auf die zukünftigen zins- und geldmarktpolitischen Aktionen der Notenbanken und zum anderen über das ebenfalls direkt damit verbundene Konsumverhalten, was direkt auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne einzahlt. Der heutige Ifo-Geschäftsklimaindex war mit 86,6 leicht über den erwarteten 86 Punkten und setzte damit die Reihe an positiven Wirtschaftsdaten fort. Aktien von SAP wurden heute weiter gekauft, offenbar weil sich die Investoren in den vergangenen Monaten zu pessimistisch beim Softwarekonzern positioniert hatten und durch die jüngsten Quartalszahlen eines Besseren belehrt wurden. Mit einem Plus von 7,5 Prozent war die Aktie kurz vor Xetra-Schluss unangefochtener Spitzenreiter. Dahinter folgten Scout24 und Zalando, die zu diesem Zeitpunkt um die fünf Prozent zulegten. Hochtief hat am Montag Quartalszahlen vorgelegt und kann ein weiterhin hohes Bauvolumen, speziell bei den Rechenzentrumsaktivitäten, vorweisen. Anleger blieben trotz der guten Nachrichten auf der Verkäuferseite und schoben die Aktie ans Dax-Ende, auch die Energieversorger Eon und RWE und Infineon wurden abverkauft, alle vier pendelten kurz vor Handelsende um ein Minus von zwei Prozent. In den USA liefen die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter mit einem Plus von lediglich 0,3 Prozent unter den Erwartungen von 1,6 Prozent über die Ticker. "Aktuell zahlen schwache US-Konjunkturdaten auf eine gemäßigte Zinspolitik der US-Notenbank ein und reduzieren so die Zinsangst", kommentierte Lipkow die Lage in Übersee. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1372 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8794 Euro zu haben. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 27.07.2026 - 17:39 Uhr
Andere News
Pyrocumulonimbus: Das sind die gefährlichen Feuerwolken in Frankreich
Waldbrände in Frankreich: Evakuierte berichten von Husten und Schwindel
Brandkatastrophe in Spanien und Frankreich: Jetzt entscheidet sich der Kampf gegen das Feuer
Waldbrände in Frankreich: Hier landen die Leute, die nirgendwo hinkönnen
Und dann sagt der Landeschef: »Sie führen kein Unternehmen, das ist eine Partei«
| ||