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Börse

Am Mittwoch hat der Dax nach einer Berg- und Talfahrt am Ende fast genau auf Vortagesschluss den Handel beendet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.460 Punkten berechnet, minimale 0,01 Prozent oder 3,53 Indexpunkte niedriger als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

US-Börsen uneinheitlich - Halbleiter-Werte werden weiter verkauft


Nasdaq (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die US-Börsen sind am Dienstag ohne klare Richtung aus dem Handel gegangen. Der Dow stand am Ende bei 52.747 Punkten 1,0 Prozent höher als am Vortag, an der Technologie-Börse Nasdaq ging es mit den 100 wichtigsten Titeln in genau der gleichen Größenordnung nach unten, also um 1,0 Prozent auf 27.763 Punkte. Der breiter gefasste S&P500 legte um moderate 0,2 Prozent auf 7.429 Punkte zu.

Wie schon am Vortag waren Halbleiteraktien nicht gefragt und konnten nur mit deutlichen Abschlägen verkauft werden. Manche Marktbeobachter sprachen von "Sektorrotation", also dass Investoren Gewinne bei den zuletzt besonders stark gestiegenen KI- und Chipwerten mitnehmen und in andere Branchen umschichten. Halbleiteraktien wie Nvidia, AMD oder Broadcom hatten in den vergangenen Monaten enorme Kursgewinne erzielt, manche Anleger wollten nun doch lieber Kasse machen. Denn es gibt auch weiter Zweifel an den hohen Bewertungen.

Eine gute Nachricht gab es für SpaceX-Aktionäre: Wenige Tage, bevor ältere Anteilseigner ihre Aktien verkaufen dürfen, legte der Kurs um deutliche 2,6 Prozent zu und entfernte sich damit etwas von dem zuletzt markierten Allzeittief. Mit nunmehr 116 US-Dollar pro Aktie liegt er aber weiter rund 14 Prozent unter dem Ausgabekurs und über 40 Prozent unter seinem Höchststand.

Für gute Stimmung sorgte wie schon am Vortag der angesichts der derzeitigen Ruhe im Iran-Konflikt weiter gesunkene Ölpreis: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,86 US-Dollar, das waren 450 Cent oder 5,1 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

US-Anleger schauen nun mit Spannung auf die in Kürze erwarteten Unternehmenszahlen sowie weitere Hinweise zur Entwicklung des KI-Marktes und der Geldpolitik, sowie der Entwicklung am Golf.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1387 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8782 Euro zu haben.

Der Goldpreis ließ deutlich nach, am Abend wurden für eine Feinunze 4.027 US-Dollar gezahlt (-1,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,69 Euro pro Gramm.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 28.07.2026 - 22:35 Uhr

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