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Finanzmärkte aktuell:

Frankreich und Spanien kämpfen weiter gegen verheerende Waldbrände


Fahne von Frankreich (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Im Süden Europas wüten weiterhin verheerende Waldbrände. Während nun auch Portugal betroffen ist und die Bewohner der griechischen Insel Paros vor den Bränden flüchten, können Frankreich und Spanien erste Erfolge im Kampf gegen die Flammen erzielen. Eine erneute Hitzewelle könnte die Anstregungen allerdings wieder erschweren.

Im französischen Departement Gironde konnte das Feuer in der Nacht zum Mittwoch stabilisiert werden. Bislang ist dort eine Fläche von rund 42.000 Hektar verbrannt. 220.000 Menschen waren evakuiert worden. 126 Feuerwehrleute wurden seit Beginn des Waldbrandes verletzt. Südlich von Bordeaux ist der Bahnverkehr weiterhin gestört.

Die Brände bedrohen auch das Militärlager Souge und die dortigen Waffen Waffenproduktionsanlagen westlich von Bordeaux. Gefährliche Materialien sollen entfernt worden sein. Feuerwehrleute sind vor Ort, um den Waldbrand zu löschen.

Das Wetter dürfte ab Mittwoch die Bedingungen für die Einsatzkräfte erschweren. Der französische Wetterdienst rät zu besonderer Wachsamkeit. Für 30 Departements wurden Hitzewarnungen ausgegeben, erwartet werden Temperaturen von bis zu 42 Grad.

In Spanien droht die bereits vierte Hitzewelle des Sommers, die Lage zu verschlimmern. In den Regionen Madrid, Avila, Toledo, Castellon und Almeria kämpfen die Einsatzkräfte weiterhin gegen Waldbrände. Bisher sind in diesem Jahr mehr als 173.000 Hektar verbrannt. 2025 waren es im selben Zeitraum 29.817 Hektar.

Allein zwischen Avila, Toledo und Madrid sind bereits mehr als 77.000 Hektar verbrannt. Das Feuer in der Region Madrid breitete sich in der Nacht allerdings nicht mehr aus. Rund 24.000 Menschen können in ihre Häuser zurückkehren. Rund 9.000 Einwohnern von Castellón und rund 6.000 Einwohnern aus 11 Gemeinden Toledos ist ebenfalls die Rückkehr in ihre Häuser gestattet.

Es ist schwierig, Aussagen zum Zusammenhang von Waldbränden mit dem Klimawandel zu treffen, weil für viele Weltregionen nur wenige verlässliche Daten zu Waldbränden vorliegen und Faktoren wie das Waldmanagement und Brandstiftung eine Rolle spielen. Wetter mit hoher Brandgefahr, sogenanntes "Feuerwetter", hat allerdings auf allen Kontinenten zugenommen. In Südeuropa, dem Norden der eurasischen Landmasse, in den USA und Australien lässt es sich klar auf die globale Erwärmung zurückführen, dass die Wahrscheinlichkeit von Bränden und die insgesamt verbrannten Flächen zugenommen haben. Die Erderhitzung schreitet voran, solange insbesondere durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas zusätzliche Treibhausgase in die Atmosphäre gebracht werden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.07.2026 - 11:25 Uhr

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