Mittwoch, 29. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Baerbock fordert eine Generalsekretärin an der Spitze der UN
Deutsche Bank steigert Gewinn im zweiten Quartal um elf Prozent
Pflegeverband fordert mehr Geld für Verpflegung in Heimen
Siemens Energy wirbt mit "Listing light" um US-Investoren
Dax startet leicht im Plus - Ölpreis steigt nach Nahost-Eskalation
Dax dreht am Mittag ins Minus - BASF-Aktien gefragt
US-Börsen uneinheitlich - Halbleiter-Werte werden weiter verkauft
Steinmeier hat Entlassungs- und Ernennugsurkunden an Minister übergeben
Iran attackiert US-Stützpunkte - USA greifen Ziele im Irak an
Bericht: BMW will mit Abbau von 8.000 Stellen Milliarden sparen

Newsticker

20:06US-Leitzins bleibt unverändert - Uneinigkeit im Gremium wächst
20:00++ EILMELDUNG ++ US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
18:50CDU-Regierung in Rheinland-Pfalz hält an Einbürgerung ohne Sprachtest fest
18:46Antrag auf Sondersitzung von Innenausschuss wegen CSD-Anschlag
18:38Lottozahlen vom Mittwoch (29.07.2026)
17:47Dax tritt auf der Stelle - Warten auf Fed-Entscheid
16:50Merz will Spahn nicht fallenlassen - Entschuldigung vor Fraktion
16:15Flixtrain kritisiert Italo für Sonderbehandlung
16:12Ex-Parteichef Meuthen: AfD driftet ins Völkisch-Nationalistische
16:10Bundesregierung fordert von Fifa Zugänglichkeit der WM
15:48CSD-Anschlag großes Thema in Unionsfraktion - Spahn nicht da
15:12Thorsten Frei neuer Chef der Unionsfraktion
15:01++ EILMELDUNG ++ Unionsfraktion wählt Frei zum neuen Vorsitzenden
14:02Linke kritisiert Kürzungen bei Demokratieförderung
13:57Nach CSD-Anschlag: Grüne wollen mehr Geld für Deradikalisierung

Börse

Am Mittwoch hat der Dax nach einer Berg- und Talfahrt am Ende fast genau auf Vortagesschluss den Handel beendet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.460 Punkten berechnet, minimale 0,01 Prozent oder 3,53 Indexpunkte niedriger als am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

CDU-Regierung in Rheinland-Pfalz hält an Einbürgerung ohne Sprachtest fest


Landtag von Rheinland-Pfalz (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

In Rheinland-Pfalz sind Einbürgerungen ohne den Nachweis eines Sprachzertifikats auch künftig weiterhin möglich. Auf eine entsprechende Anfrage des Nachrichtenmagazins "Focus" beim dortigen Innenministerium erklärte ein Sprecher: "Ja, das Innenministerium hält weiterhin an diesem Modus fest." Weiter verwies das Ministerium auf sogenannte "Anwendungshinweise des Bundesministeriums des Innern zum Staatsangehörigkeitsgesetz", die Rheinland-Pfalz anwende.

In den Anwendungshinweisen heißt es, dass auf einen Sprachtest verzichtet werden könne, wenn der Antragsteller "nach der in einem persönlichen Gespräch gewonnenen Überzeugung der Staatsangehörigkeitsbehörde offensichtlich über die geforderten Sprachkenntnisse" verfüge.

Die Einbürgerungspraxis in Rheinland-Pfalz hatte im Landtagswahlkampf im Frühjahr noch für Aufregung gesorgt. Der heutige Ministerpräsident und damalige CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder wetterte: "Für mich ist völlig klar: Wer deutscher Staatsbürger werden will, muss unsere Sprache beherrschen und unsere Werte leben." Deshalb müsse das Beherrschen der deutschen Sprache "zwingende Voraussetzung" für eine erfolgreiche Einbürgerung sein. "Dass das rheinland-pfälzische Integrationsministerium nicht konsequent auf Sprachtests besteht, ist aus meiner Sicht deshalb inakzeptabel", sagte Schnieder.

Auf Focus-Anfrage will sich Schnieder nicht persönlich dazu äußern, warum seine Landesregierung das fortführt, was er noch vor wenigen Monaten als "inakzeptabel" dargestellt hat. Die Sprecherin der Landesregierung teilte lediglich mit: "Wer die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten möchte, muss die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehören auch ausreichende deutsche Sprachkenntnisse." Ein Verzicht auf die Vorlage eines formalen Sprachzertifikats komme ausschließlich in eng begrenzten Ausnahmefällen in Betracht. "Auch in diesen Fällen müssen die erforderlichen Sprachkenntnisse belastbar auf andere Weise nachgewiesen werden", heißt es. Was das konkret bedeutet, ließ die Staatskanzlei offen.

Die Sprecherin wies darüber hinaus darauf hin, dass "zum 20. März bestehende gesetzliche Ausnahmeregelungen beim Nachweis von Sprachkenntnissen für bestimmte Altersgruppen aufgehoben" wurden. Die Landesregierung beteuert: "Eine Einbürgerung ohne ausreichende deutsche Sprachkenntnisse findet nicht statt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 29.07.2026 - 18:50 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung