Dienstag, 14. Juli 2026
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Caritas fordert Neuaufstellung des Katastrophenschutzes
SPD-Politiker Willingmann will Minijobs für Studierende erhalten
Verbraucherschützerin kritisiert Rainers Bürokratieabbaugesetz
Ipsos-Umfrage: Bundesregierung bleibt hinter Erwartungen zurück
Yougov: AfD verliert - bleibt aber klar stärkste Kraft
Friedhofsgärtner fordern Ausnahmen von Gießverboten
Umfrage: Mehrheit für höhere Tabaksteuer
Reeder warnen vor weiteren Lieferketten-Problemen
DIHK-Präsident fordert Grundgesetzänderung für Sonntagsöffnungen
Studie: Europa droht Rohstoffziele zu verfehlen

Newsticker

22:12Stärker gesunkene Inflation lässt US-Börsen aufatmen
20:33Gewinnzahlen Eurojackpot vom Dienstag (14.07.2026)
19:51Ahrtalflut: Schnieder bittet um Entschuldigung für Staatsversagen
17:43Dax gleicht Verluste nach US-Inflationsdaten wieder aus
17:36Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern
17:18Trump rudert bei Abgabe in der Straße von Hormus zurück
17:05Miersch lehnt Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss ab
16:50Zahl der Grauen Wölfe in Deutschland erreicht Höchststand
16:22Deutsche Bahn: 2.200 Sabotagefälle im ersten Halbjahr 2026
16:08Analyse: Trump tätigte 21.000 Börsengeschäfte in einem Jahr
16:01Union stellt sich in Israel-Sanktionsdebatte gegen SPD
15:50BKA warnt vor "Generation-Z-Mafia"
15:30Zweifel an Regierungsbegründung für IFG-Reform
15:30Somuncu: Habe mich über WM-Aus von Deutschland und Türkei gefreut
15:18Mehrere Tote bei Brand in Brüsseler Gebäude

Börse

Am Dienstag hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.147 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Union stellt sich in Israel-Sanktionsdebatte gegen SPD


Israelische Fahne an der Knesset (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Union stellt sich in der Debatte um Israel-Sanktionen gegen die SPD und hinter Außenminister Johann Wadephul (CDU). "Die Kritik der SPD an Außenminister Wadephul ist wenig hilfreich", sagte CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter dem Nachrichtenportal T-Online. Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Jürgen Hardt (CDU), stützte Wadephul und bezeichnete dessen Position als "ausgewogen".

In Brüssel hatten die EU-Außenminister am Montag über neue EU-Sanktionen wegen der Ausweitung illegaler israelischer Siedlungen im Westjordanland beraten. Deutschland und andere Staaten machten deutlich, dass sie die vorgelegten Optionen für Einfuhrbeschränkungen oder -verbote derzeit ablehnen. Die SPD kritisierte Wadephul daraufhin im "Spiegel".

CDU-Politiker Hardt sagte, die Bundesregierung sei generell "offen für Sanktionen gegen radikale Siedler, die völkerrechtswidrig Gebiete im Westjordanland" besetzten. "Eine generelle Rücknahme von Zollvergünstigungen für israelische Waren ist nicht sinnvoll", sagte Hardt dem Nachrichtenportal T-Online. "Israel ist seit dem 7. Oktober 2023 in einer wirtschaftlich sehr schwierigen Situation. Ein solcher Schritt wäre ein großer Schaden für Israel und alle Menschen in Israel - ob jüdisch, muslimisch oder christlich." Auch andere EU-Staaten hätten sich gegen die Einfuhrbeschränkungen ausgesprochen.

CDU-Sicherheitspolitiker Kiesewetter sagte, Wadephul und die Unionsabgeordneten hätten "die fortschreitende Siedlungspolitik der israelischen Regierung stets kritisiert", daran gebe es "keinen Zweifel". "Dennoch sind die nun in Brüssel diskutierten EU-Sanktionen und Handelsbeschränkungen schlichtweg der falsche Weg. Sie bringen uns in der komplexen Gemengelage nicht weiter."

Europa könne einen Beitrag zur Stabilität der Region leisten, sagte Kiesewetter, "indem es die Finanzierung der iranischen Proxys und Terrorstrukturen unterbindet und die Zweckentfremdung von EU-Geldern ausschließt". Er sprach sich dafür aus, die israelischen Wahlen im Herbst abzuwarten, und sagte: "Unser Ziel muss es sein, im Anschluss mit einer neuen israelischen Regierung - die dann hoffentlich ohne rechtsextremistische Beteiligung agiert - neue und konstruktive Wege der Zusammenarbeit zu finden." Die Sanktionsdrohungen verbauten "diesen wichtigen Kanal".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 14.07.2026 - 16:01 Uhr

Loading...


  Andere News


   © news25 2024 | Impressum, Datenschutzerklärung