Montag, 03. August 2026
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Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.001 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem freundlichen Tagesstart erreichte der Dax am Vormittag ein neues Allzeithoch und steigerte sich bis zu einem neuen Höchststand von rund 26.097 Punkten um 16:41 Uhr, bevor er einen kleinen Teil der Zugewinne wieder abgab. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Dax schließt knapp über 26.000-Punkte-Marke - Ölpreis sinkt
Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.001 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem freundlichen Tagesstart erreichte der Dax am Vormittag ein neues Allzeithoch und steigerte sich bis zu einem neuen Höchststand von rund 26.097 Punkten um 16:41 Uhr, bevor er einen kleinen Teil der Zugewinne wieder abgab. "Der Dax hat heute nicht nur eine neue Bestmarke gesetzt, sondern es ist ihm auch gelungen, über die Marke von 26.000 Punkten zu springen", kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. "In einer Zeit voller Risiken und noch eher mauer Aussichten für die deutsche Wirtschaft hat der Markt damit viele Anleger überrascht." Die laut US-Präsident Donald Trump wiederaufgenommenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran seien die Hauptursache für den starken Wochenstart, so Lipkow. "In den Markt kam das positive Momentum durch die fallenden Energiepreise, über die dadurch sinkende Inflationsangst und rückläufige Zinssorgen", erklärte er. "Am Nachmittag allerdings dann das immer gleiche Spiel: Der Iran hat die von Trump verkündeten Verhandlungen mit den USA dementiert. Die Lage bleibt unübersichtlich, viele eingeschaltete Verhandlungsparteien aus Pakistan, dem Oman und Jordanien bestimmen das Geschehen", so Lipkow. "Durch das frühe Ausschalten der wichtigsten politischen und militärischen Führungsfiguren im Iran hat sich seit Beginn des Krieges ein Verhandlungsvakuum im Land selbst gebildet. So dürften auch die kommenden Handelstage weiter ganz im Zeichen dieser Unwägbarkeiten und unterschiedlichen Aussagen stehen", erläuterte der Analyst. "Die heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes füttern derzeit zumindest das kleine Konjunkturpflänzchen in Europa und zeigen einen weiterhin positiven Hoffnungstrend auf. Es sollte jedoch keine Euphorie aufkommen, da es nicht viel benötigt, um diese positive Tendenz schnell wieder zunichtezumachen", so Lipkow. "Für den Wochenstart aber haben auch sie den Dax auf seiner fulminanten Rekordjagd unterstützt." Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Siemens Healthineers, Deutscher Telekom und SAP an der Spitze der Kursliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von RWE, Bayer und Beiersdorf wieder. Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im September kostete 58 Euro und damit vier Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund zehn bis 13 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben. Der Ölpreis sank ebenfalls stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 83,86 US-Dollar, das waren 407 Cent oder 4,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1503 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8693 Euro zu haben. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 03.08.2026 - 17:51 Uhr
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