Montag, 03. August 2026
| |||
| |||
|
Meistgelesene Nachrichten Newsticker
Zum Wochenstart hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.001 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,5 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Nach einem freundlichen Tagesstart erreichte der Dax am Vormittag ein neues Allzeithoch und steigerte sich bis zu einem neuen Höchststand von rund 26.097 Punkten um 16:41 Uhr, bevor er einen kleinen Teil der Zugewinne wieder abgab. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
|
Unionsfraktion erteilt Nachverhandlungen bei Rentenreform Absage
Nachdem drei Ministerpräsidenten CDU-geführter ostdeutscher Bundesländer vor einer Abschaffung der abschlagsfreien Rente mit 63 gewarnt haben, hat der neue Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Thorsten Frei (CDU), Nachbesserungen bei der Rentenreform eine klare Absage erteilt. "Nein, diesen Verhandlungsspielraum sehe ich wirklich nicht", sagte er dem TV-Sender "Welt" am Montag. "Und ich sehe auch nicht, dass wir klüger sein sollten als die Wissenschaftler und Politiker, die in der Alterssicherungskommission mitgearbeitet haben. Da war wirklich die geballte Fachexpertise politisch wie wissenschaftlich vorhanden", so Frei. "Es war die schwierige Aufgabe, unterschiedlichste Interessen zueinander zu bekommen." Er sehe überhaupt nicht, warum man jetzt zu klügeren Entscheidungen kommen sollte, die am Ende genauso abgewogen seien, als es die Alterssicherungskommission getan habe. Dass sich ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten gegen das Aus der abschlagsfreien Rente mit 63 gestellt hatten, habe ihn "schon ein bisschen" überrascht, räumte Frei ein. Man sei sich in Fraktion und Partei eigentlich im Klaren, dass man die Vorschläge der Alterssicherungskommission jedenfalls in ihren Grundzügen komplett übernehmen müsse. Die Reform werde nicht zu Einsparungen, sondern zu einer Steigerung der Rentenversicherungsbeiträge führen. Daher brauche es zwingend einen Ausgleich, so der Fraktionschef. "Da sind natürlich auch Elemente drin, die kostendämpfend sind. Dazu gehört auch die abschlagsfreie Rente mit 63. Deswegen würde ich es auch inhaltlich für einen großen Fehler halten, einzelne Bausteine da rauszubrechen, das am Ende das Gesamtgefüge zum Scheitern bringen könnte." Frei hofft, die kritischen Länderchefs noch umstimmen zu können, sobald der Referentenentwurf aus dem Bundesarbeitsministerium vorliegt. Auch wenn man mit einzelnen Themen vielleicht etwas fremdeln sollte, müsse jeder verantwortungsvolle Politiker am Ende eine Gesamtschau auf die Maßnahmen werfen. Dann müsse man im Zweifel auch mal etwas mitgehen, was man vielleicht nicht zu 100 Prozent sich wünschen würde, forderte der CDU-Politiker. Für neue grundsätzliche Debatten sehe er keinen Grund, so Frei. Die Umsetzung der Kommissionsergebnisse sei bereits vom Präsidium der Bundespartei goutiert und im Koalitionsausschuss nochmals bestätigt worden. Deswegen sehe er jetzt ehrlicherweise keinen Grund, warum man zu einem Zeitpunkt, wo der Referentenentwurf noch gar nicht auf dem Tisch liege, noch mal grundsätzlich solche Fragen angehen sollte. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 03.08.2026 - 19:54 Uhr
Andere News
Anschlag in Moskauer Nobelrestaurant: Zielten die Ukrainer auf Putins neuen Luftwaffenchef?
Attentat auf Adolf Hitler 1944: Rettete dieser Zufall Hitler vor Stauffenbergs Bombe?
Ceuta: Wie die Bilder von Migranten in der spanischen Exklave der AfD helfen
Dank Einwanderung: Spaniens Aufschwung mit Schattenseiten - SPIEGEL TV für Arte Re
Rente mit 63: Bärbel Bas gerät im Streit um Frühverrentung unter Druck
| ||