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Der Dax hat sich am Montag nach einem freundlichen Start bis zum Mittag weiter klar im grünen Bereich gehalten, ist aber wieder unter die Marke von 25.000 Punkten gerutscht. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.935 Punkten berechnet, 1,2 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten MTU, Airbus und Heidelberg Materials, am Ende Rheinmetall, die Commerzbank und die Deutsche Telekom. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

CSU-Netzpolitikerin Bär geht mit Unionsfreund Heveling hart ins Gericht


Dorothee Bär / Foto: Deutscher Bundestag / Lichtblick/Achim Melde, Text: dts Nachrichtenagentur

 

Die Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär (CSU) ist mit dem netzkritischen "Handelsblatt"-Gastbeitrag des CDU-Abgeordneten Ansgar Heveling hart ins Gericht gegangen. In einer Replik schreibt die stellvertretende CSU-Generalsekretärin und Vorsitzende des CSU-Netzrats bei "Handelsblatt-Online": "Statt die unglaublichen Chancen aufzuzeigen, die das Internet bietet, beschwört er geradezu einen Kulturkampf herauf und deklariert das Internet zum Feind von Freiheit und Demokratie, wo das exakte Gegenteil der Fall ist." In dem Beitrag legt Bär Heveling gar einen Rückzug aus der Politik nahe.

"Wer nur auf schnelle Nachrichten und Effekthascherei aus ist, der hat als Volksvertreter seinen Beruf verfehlt", schreibt die CSU-Politikerin, die auch Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist. Statt Ängste zu beschwören, betont Bär vor allem die Chancen des Internets. "Wir stehen nicht am Ende dieses neuen, wundervollen, Grenzen und Vorurteile überwindenden Mediums, sondern ganz am Anfang." Die netzkritischen Anmerkungen ihres Fraktionskollegen verglich sie mit Aufrufen des Deutschen Musiker-Verbands aus dem 19. Jahrhundert, als dieser gegen den Tonfilm gewettert hatte. In einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" hatte Heveling am Montag die umstrittenen US-Gesetzesinitiativen Sopa und Pipa für einen schärferen Urheberrechtsschutz befürwortet. Die Gegner des Gesetzes bezeichnete er als "digitale Maoisten". "Liebe Netzgemeinde, Ihr werdet den Kampf verlieren", schrieb der 39 Jahre alte Jurist und prophezeite das baldige Ende des Web 2.0. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, in Blogs und auf Facebook sorgte das für eine Welle der Empörung und für Spott.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 31.01.2012 - 19:40 Uhr

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