Mittwoch, 20. März 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.645 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Fresenius Medical Care entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

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Graphik: Deutscher Wetterdienst

Deutsche bezahlen im Urlaub am liebsten mit Bargeld


Palme an einem Strand / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Mehrheit der Bundesbürger bezahlt im Urlaub am liebsten bar. Jeder zweite Deutsche (53,7 Prozent) hält Bargeld für das wichtigste Zahlungsmittel auf Reisen. Erst danach folgt für 26,4 Prozent der Deutschen der Einsatz von Kreditkarten und für 13,5 Prozent die Girokarte.

Das hat eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank ergeben, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben) berichten. Reiseschecks spielen mit 1,2 Prozent praktisch kaum noch eine Rolle. Auch kontaktloses Bezahlen per Smartphone kommt bislang nur für 0,9 Prozent der Bürger infrage. Befragt wurden mehr als 1.000 Menschen über 16 Jahren. Für einen einwöchigen Europa-Urlaub stecken die Deutschen durchschnittlich 480 Euro bar ins Reisegepäck. Jeder Fünfte der Reisenden (22,5 Prozent) hat 500 bis 1.000 Euro dabei, elf Prozent sogar zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Gut 30 Prozent der Befragten haben zwischen 200 und 400 Euro bar dabei. Dabei nehmen Männer (583 Euro) in der Regel mehr Bares mit als Frauen (380 Euro), Ostdeutsche (566 Euro) mehr als Westdeutsche (463 Euro). Den höchsten Barbetrag haben über 60-Jährige in der Tasche (557 Euro), den geringsten die 30- bis 39-Jährigen (356 Euro), so das Ergebnis der Umfrage. Die Vorliebe für Bargeld unterscheidet sich bundesweit von Wohnort, Alter, Einkommen und Bildungsabschluss. So bevorzugen Bargeld vor allem Westdeutsche (55,1 Prozent), während es im Osten nur 47,6 Prozent sind. Je höher der Bildungsabschluss, desto stärker nimmt die Vorliebe zum Bargeld ab und die Priorität für Kartenzahlung zu. Unter Haushalten mit höherem Einkommen als 2.500 Euro monatlich präferieren nur 45,6 Prozent Bares, während dies 58,5 Prozent der Befragten mit geringerem Haushaltseinkommen angeben. Überdurchschnittlich stark ist die Vorliebe für Bares bei jüngeren Leuten zwischen 16 und 29 Jahren: 67,3 Prozent von ihnen bezeichnen Bargeld als wichtigstes Reisezahlungsmittel. Die Kreditkarte ist wiederum für die 30- bis 39-Jährigen mit 35,2 Prozent am wichtigsten. Gleichzeitig fürchten sich aber auch 53 Prozent der befragten Bundesbürger, dass ihnen im Urlaub Geld gestohlen wird - und zwar jene am meisten, die Bargeld als wichtiges Zahlungsmittel einstufen. Nur 45,3 Prozent sind in der Beziehung angstfrei. Am meisten fürchten sich Ostdeutsche (60,9 Prozent), Frauen (48,5 Prozent) und Menschen mit Hauptschulabschluss (50,7 Prozent). Nur 40,6 Prozent fürchten, im Urlaub Opfer eines Bank- oder Kreditkartenbetrugs zu werden. "Deutsche lieben Bargeld", erläutert Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank. "Hierzulande ist der Anteil der Haushalte, die ihre Einkäufe mit Bargeld bezahlen, deutlich höher als in anderen Ländern. Dieses Verhalten zeigt sich auch bei Reisen ins Ausland." Tatsächlich werden in Deutschland drei von vier Einkäufen (74 Prozent) bar bezahlt, wie eine Umfrage der Deutschen Bundesbank für 2017 ergab. Dabei ist Bargeld die unsicherste Variante für die Reisekasse. "Geht das Geld verloren oder wird es gestohlen, gibt es in der Regel keinen Ersatz", sagt Bargel. Dagegen sei bei Verlust oder Diebstahl einer Kreditkarte die Haftung des Karteninhabers normalerweise auf einen relativ geringen Betrag begrenzt. Bargel empfiehlt, bei Reisen ins Ausland mehrere unterschiedliche Zahlungsmittel mitzunehmen, um nach Verlust von Bargeld oder einer Karte nicht ohne Geld dazustehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.02.2018 - 01:00 Uhr

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