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Börse

Am Mittwoch hat sich der DAX kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.245,32 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,14 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Thyssenkrupp mit einem kräftigen Kurssprung von über sechs Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien der Deutschen Bank und von Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Deutsche haben kaum noch Vertrauen in Moral von Managern


Menschen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

81 Prozent der Bundesbürger sorgen sich um das Gemeinwohl in Deutschland. Das zeigt die Studie "Gemeinwohl-Atlas 2019" der Handelshochschule Leipzig (HLL) und der Universität St. Gallen, welche das Wirtschaftsmagazin "Focus-Business" veröffentlicht. Vor allem der Dieselskandal bei VW und Audi habe ihr Vertrauen in Moral und Anstand von Managern nachhaltig erschüttert, sagten 93 Prozent von rund 12.000 Befragten.

Ebenfalls 93 Prozent sagten, der Skandal schade nachhaltig den Werten und Tugenden, für welche die deutsche Wirtschaft steht. Mit dem "Gemeinwohl-Atlas" hat Timo Meynhardt, Professor für Wirtschaftspsychologie, zum zweiten Mal ein Ranking erstellt, welches den gesellschaftlichen Nutzen von 137 wichtigen Institutionen für Deutschland misst. Das Fazit: Katastrophen-Helfer wie die Feuerwehr oder das Technische Hilfswerk, Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen genießen per se ein hohes Ansehen. Deutlich niedriger hingegen ist das Vertrauen der Deutschen, dass auch Manager ihrer Verantwortung für die Gesellschaft ausreichend nachkommen. Die großen Verlierer sind die Autokonzerne: Der Gemeinwohl-Wert von VW und Audi stürzte im Vergleich zur letzten Erhebung 2015 um 33 und 23 Prozent ab. "Offenbar müssen wir das Urteil der Gesellschaft über Volkswagen noch deutlich ernster nehmen", sagte VW-Vorständin Hiltrud Werner dem Magazin "Focus-Business". Von der Vertrauenskrise mitgerissen wurden auch BMW und Daimler, die von ihren bisherigen Spitzenpositionen ins untere Feld abrutschten. Wie schwer es ist, einmal verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen, zeigen die Deutsche Bank und die Commerzbank. Wie schon 2015 dümpeln beide Geldhäuser weit unten im Reputationsranking. Drastisch an Ansehen verloren hat auch der Bayer-Konzern (minus 17 Prozent), der wegen seiner Übernahme des umstrittenen US-Saatgutherstellers Monsanto in die Kritik geraten war und sich zurzeit in den USA mit Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe konfrontiert sieht. Die rote Karte zeigen die Deutschen auch den Fußballverbänden DFB, FIFA und Uefa. Unter den Bundesligavereinen schneidet Borussia Dortmund weit vor Rekordmeister Bayern München ab. "Der BVB ist für die Menschen in der Region ein Lebensgefühl. Deshalb investieren wir viel Leidenschaft, aber auch Geld in gesellschaftliche Aufgaben", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zum guten Abschneiden.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.05.2019 - 19:00 Uhr

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